Resin Druckprozess
So sieht der Druckprozess eines Resindruckes aus. Zum Drucken wird Stützstruktur benötigt. Diese wird nacher von uns entfernt.
Wir möchten uns kurz einmal vorstellen: Wir sind Alica&Matt-Designs, oder wie uns unsere Kunden mittlerweile nennen: A&M-Designs. Unser Familienunternehmen besteht seit 2024 und wir sind spezialisiert auf 3D Drucke aus Resin und FDM.
Hier geben wir dir einen Einblick in unser Arbeits-Studio. Unsere Arbeitsräume umfassen um die 80qm und sind auf mehrere Räume, je nach Arbeitstätigkeit und Verschmutzungsgrad aufgeteilt.
In Raum Nummer 1 stehen unsere Resin Drucker. Unser Sortiment an Resin-Druckern umfasst derzeit 7 Stück in den Auflösungen 7k-16k und wird immer wieder vergrößert. In diesem Raum reinigen wir die 3D Drucke und bearbeiten sie ebenso für den Aushärtungsprozess vor. Die UV Aushärtung findet über große UV-Strahler in einem seperaten Raum statt, damit die Drucker und noch nicht sauberen Drucke keinen Schaden erleiden. Auch Güsse finden in diesem Raum statt, da der Verschmutzungsgrad der Arbeiten auch hier relativ hoch ist.
In Raum Nummer 2 befindet sich unsere Tisch-CNC Fräse, sowie die Laser und die FDM-Drucker. Dieser Raum wird ansonsten zusätzlich nur als Lager für Verpackungsmaterial und Arbeitsmaterialien genutzt. Ebenso lagern hier derzeit noch Waren. Hier wird in Zukunft zusätzlich Raum für Bemalungs-Arbeiten und eine Foto-Ecke geschaffen.
In Raum Nummer 3 finden die letzten Bearbeitungsschritte, sowie die Aushärtung unserer 3D Drucke statt.
Ein neuer Raum der als vollständiges Lager unserer Waren dienen soll, ist in Planung.
So sieht der Druckprozess eines Resindruckes aus. Zum Drucken wird Stützstruktur benötigt. Diese wird nacher von uns entfernt.
Schon vor dem Druckprozess erhalten große, hohle Modelle (die meisten Maßstäbe drucken wir massiv) Abtropflöcher. Dadurch wird garantiert, dass beim Druckprozess unausgehärtetes Resin abtropft. Diese Löcher verschließen wir hinterher. Du wirst sie nur noch erahnen können :).
Hohle Drucke erhalten zudem 1 (oder manchmal je nach Modell auch 2) großes Loch. Durch dieses wird die UV-Lampe zur inneren Aushärtung eingeführt. Hinterher verschließen wir dieses Loch so, dass fast nicht mehr erkennbar ist, wo das Loch war :)
Durch Löcher im Schweif läuft auch bei diesem Hohlraum alles hinaus.
Damit die Drucke immer von innen atmen können, bleibt ein einzelnes Luftloch vorhanden. Dieses verstecken wir jedoch an einer nicht gut sichtbaren Stelle. Bei Pferdemodellen ist dies meist unter den Ganaschen (Wangen des Pferdes)
Wir achten sehr auf die richtige Aushärtung. Unsere Drucke werden von 2 150Watt starken Strahlern über einen längeren Zeitraum hinweg ausgehärtet. Dies entspricht der vielfachen Watt-Stärke, welche als Mindestanforderung für die UV-Aushärtung empfohlen wird. Damit auch jede versteckte Ecke ausgehärtet :)
Du wirst nicht mehr allzu viel selber schleifen müssen, da wir jedes Modell gründlich vorarbeiten und ebenso dafür sorgen, dass die Oberfläche schön glatt ist.
Alle hohlen Drucke werden von uns von innen mit sehr starkem UV-Licht ausgehärtet. Auf dem Beispielbild ist erkennbar, wie die Lampe durch das gesamte Modell leuchtet (Loch im Kamelhöcker). Bei sehr verwinkelten Modellen nutzen wir zudem kleine UV-Birnen, die in die Winkel des Modells geschoben werden. Unsere Drucke sind jedoch erst in größeren Maßstäben (meist ab 1:12 ) hohl.
So sieht ein Druck aus, der zum Kunden geht ( noch nicht fertig fürs bemalen und nicht grundiert)
So sieht ein Produkt mit unserem Sonderservice "fertig fürs bemalen + grundierung aus"
FDM Druck:
FDM Drucke sind nochmal wesentlich stabiler als Resin Drucke und sie bestehen aus Plastik. Der FDM Drucker druckt Objekte durch das Aufschichten mehrerer kleiner Plastik-Linien, die sich miteinander verbinden und so das Objekt langsam entstehen lassen. Diese Drucktechnik druckt leider in kleineren Maßstäben wie zbs. für Figuren, bei weitem nicht mehr so genau und sauber wie der Resin Drucker, bei größeren Objekten (zbs. 1:6 Modellpferde oder große Büsten) hat er damit aber auch kein Problem mehr. Der Nachteil dieser Druckvariante besteht definitiv im Nacharbeiten (die kleinen Druckrillen bleiben nach dem Druck sichtbar). Um hier eine komplett glatte Oberfläche zu erhalten, ist es nötig, viel zu Schleifen und ggf. auch mit Sprüh-Füller zu arbeiten (verkürzt die Schleifzeit enorm).Ist diese Arbeit getan, sind aber auch FDM Drucke nachher sehr glatt. FDM Drucke erhältst du von uns jedoch auch immer schon vorgearbeitet, sodass du nicht mehr alles alleine schleifen musst :).
Hier Beispielbilder eines FDM Druckes von uns: